Unsere BISHERIGEN PROJEKTE
TINY HOUSE AUF RÄDERN
Vorteile
- wenig Platzbedarf, schnelle Bauzeit und Einsetzbarkeit, mobil und flexibel, geringe Gesamtkosten für den Bau
Nachteile
- leichte Bauweise, geringerer Energiestandard, es wird ein fahrbares Untergestell benötig, Mehraufwand mit TÜV und Instandhaltung
FESTSTEHENDEs MODULHOUSE
Vorteile
- unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten z.B. L-Form, Stapelbar, sehr guter Energiestandard, staatliche Förderung möglich, auch schwere Materialien einsetzbar, z.B. mit Lehm verputze Wände, Fliesen, kein Fahrgestell notwendig, hochwertigere Bauweise durch massivere Materialien möglich, dadurch langlebiger
Nachteile
- nicht mobil, dadurch unflexibler bzgl. Standortwechsel, preisintensiver, Standortgebundenheit
PROMOTION, CATERING & SONDERMODELLE
Vorteile
- Flexibilität und Mobilität, Präsenz erweitern, geringere Start- und Betriebskosten, niedriges Risiko aufgrund der geringeren Anfangsinvestitionen, Event- und Festivalpräsenzkreatives Erscheinungsbild, voll im Trend
Nachteile
- Gewichtsbeschränkung, geringe Gestaltungsmöglichkeiten, geringe Platzmöglichkeiten im Innenbereich
Unterschiede, die man im Alltag spürt
Tiny House oder Modulhaus – unsere Einordnung aus der Praxis
Wer sich mit kleinem Wohnen beschäftigt, merkt schnell: Die Begriffe werden unscharf verwendet. Tiny House, Tiny House auf Rädern, Modulhaus – oft ist nicht klar, was damit eigentlich gemeint ist. Eine saubere, allgemein gültige Definition gibt es nicht. Genau das sorgt immer wieder für falsche Erwartungen. Wir haben uns deshalb hingesetzt und für uns als Betrieb festgehalten, wo die Unterschiede tatsächlich liegen. Nicht theoretisch, sondern aus dem, was wir planen, bauen und später auch wieder ändern oder reparieren müssen.
Räder oder kein Räder – eine einfache Frage mit großer Wirkung
Der erste Unterschied ist offensichtlich. Ein Tiny House steht auf einem Anhänger. Es ist mobil. Ein Modulhaus wird ohne Fahrgestell gebaut und fest aufgestellt. Was banal klingt, entscheidet über vieles: Wandaufbau, Technik, Materialien – und darüber, wie sich das Haus später anfühlt.
Tiny House: Mobilität setzt Grenzen
Ein klassisches Tiny House, das auf der Straße bewegt werden soll, ist in seinem Gewicht stark begrenzt. Das zwingt dazu, alles möglichst leicht zu bauen. Dünnere Wände, weniger Masse, einfachere Technik. Es gibt größere, schwerere Lösungen, aber die sind aufwendiger, teurer und verlieren den ursprünglichen Gedanken der einfachen Mobilität. Am Ende bleibt: Ein Tiny House ist ein mobiles Konzept. Wer sich dafür entscheidet, akzeptiert bewusst Einschränkungen. Das ist nicht schlecht – es muss nur klar sein.
Modulhaus: mehr Ruhe, mehr Spielraum
Ein Modulhaus hat diese Zwänge nicht. Es muss nicht gezogen werden. Dadurch können Konstruktion und Aufbau deutlich solider ausgeführt werden. Das merkt man im Alltag. Die Räume reagieren ruhiger auf Hitze, halten im Winter besser die Wärme und brauchen insgesamt weniger Energie. Auch das Raumklima ist stabiler, weil mehr Masse im Spiel ist. Modulhäuser werden wie Gebäude geplant. Entsprechend lassen sich auch energetische Anforderungen sauber umsetzen.
Technik und Materialien – nicht alles passt überall
Im Modulbau kann man mit normaler Haustechnik arbeiten. Flächenheizungen, ordentliche Installationen, Materialien, die Gewicht haben dürfen. Lehmputz zum Beispiel funktioniert hier gut, weil er Feuchtigkeit puffert und das Raumgefühl verbessert. Im Tiny House ist das schwierig. Bewegung, Gewicht und Statik lassen wenig Spielraum. Das ist kein Fehler, sondern eine Konsequenz der Bauweise.
Modular heißt nicht starr
Ein Modulhaus ist kein einzelner Kasten, der für immer gleich bleiben muss. Module lassen sich kombinieren, anpassen oder später erweitern – immer abhängig von Grundstück und Vorgaben. Wir arbeiten bewusst mit überschaubaren Modulgrößen. So bleibt Planung flexibel, auch wenn sich Anforderungen ändern. Tiny Houses sind dagegen meist länglich gebaut und lassen sich nur schwer sinnvoll zusammenfügen.
Welche Lösung passt?
Ein Tiny House passt gut, wenn Mobilität wichtig ist und man bereit ist, mit weniger auszukommen. Ein Modulhaus ist sinnvoll, wenn klar ist, dass man länger an einem Ort bleiben möchte und Wert auf Bauphysik, Energieverbrauch und Wohnkomfort legt. Auch Modulhäuser lassen sich versetzen – mit Kran und Transport. Der Unterschied liegt darin, dass sie nicht dafür gebaut sind, ständig bewegt zu werden.
